Ausbildung zum Kirchenmaler bzw. Kirchenmalerin




Das Aufgabengebiet
Maler und Lackierer bzw. Malerinnen und Lackiererinnen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege prüfen und bewerten die zu bearbeitenden Untergründe und dokumentieren ihren Zustand. Sie reinigen, konservieren, festigen, retuschieren und rekonstruieren Oberflächen von Decken, Wänden und Fassaden, Wandmalereien und Stuck sowie von sakralen und profanen Einrichtungsgegenständen und Figuren. Sie führen Vergoldungs- und Verzierungstechniken aus. Sie imitieren Hölzer, Marmor und Brokatstoffe. Sie gestalten Wandoberflächen in illusionistischen Maltechniken. Auch die farbige Neugestaltung, Beschichtung und Bekleidung von Objekten gehört zu ihrem Aufgabengebiet.

Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, die sie selbstständig und kundenorientiert auf der Grundlage von Arbeitsaufträgen durchführen, entscheiden, welche Arbeitsschritte und Materialien notwendig sind und richten Arbeitsplätze ein. Dabei bauen Sie auch Arbeitsgerüste auf und ab und ergreifen die erforderlichen Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit und für den Umweltschutz am Arbeitsplatz. Sie arbeiten alleine oder eingebunden in ein Team, erfassen Mengen- und Zeitaufwand der erbrachten Leistungen, dokumentieren die Arbeiten, führen Gespräche mit Kunden, prüfen ihre Arbeit auf fehlerfreie Ausführung und übergeben sie an den Kunden.


Die Anforderungen
Kirchenmaler u. Kirchenmalerinnen sollten handwerkliches Geschick und Verständnis für technisch-künstlerische Zusammenhänge besitzen, gute Farbsehtüchtigkeit mitbringen, sich für Kunst-und Kulturgeschichte, sowie Stilkunde interessieren, gerne im Team arbeiten, Verantwortung übernehmen können, kreativ sein und Freude an selbständigem Arbeiten haben.


Die Ausbildung
Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Als Ausbildungsbetriebe kommen Kirchenmalerbetriebe, Malerwerkstätten, Restauratoren-Werkstätten, Museen oder Verwaltungen kulturhistorischer Gebäude in Frage.


Die Weiterbildung
Nach der neuen Handwerksordnung können sich Maler u. Malerinnen der Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege nach erfolgreich abgelegter Meisterprüfung oder sechsjähriger Gesellentätigkeit (davon vier Jahre in leitender Stellung) im zulassungspflichtigen Maler- und Lackiererhandwerk selbstständig machen.
Die  Städtische Meisterschule für das Vergolderhandwerk/Kirchenmalerei  in unserem Hause kann direkt nach bestandener Gesellenprüfung, also ohne Gesellenjahre absolviert werden.

Nach bestandener Meisterprüfung besteht die Möglichkeit den Fortbildungskurs zum Restaurator/zur Restauratorin im Handwerk zu besuchen.


Ansprechpartner
Hr. Neger
Tel.: +49 89 233 32745
Fax: +49 89 233 32811

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Lernfeldteam

Thomas Neger

Margarete Hauser

Ingeborg Mende

Jakob Thalmayr

Veronika Schierl

Jutta Zöphel

Paul Mitschka

Daniela Ingala

Oliver Eisert